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Aufschluss, Trennung und Recycling von ressourcenrelevanten Metallen aus Rückständen thermischer Prozesse mit innovativen Verfahren (ATR)
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Home / News zum Verbundprojekt "Aufschluss, Trennung und Recycling von ressourcenrelevanten Metallen aus Rückständen thermischer Prozesse mit innovativen Verfahren (ATR)"

Problemstellung

In der Bundesrepublik Deutschland fallen durch die thermischen Abfallbehandlung derzeit jährlich rund 5 Millionen Tonnen Rostaschen an. Diese Hausmüllverbrennungsaschen (HMVA) bestehen zu etwa 10% aus Metallen. Während Eisenmetalle bereits heute größtenteils effektiv abgetrennt werden können, findet bei den nicht magnetischen Metallen eine weitaus geringere Rückgewinnung statt. Das ATR-Projekt widmet sich der Erschließung dieser Recycling-Potentiale im Sinne des Urban Mining.

Projektziele

Um die Ausbringung von Metallen aus HMVA zu steigern, wird ein innovatives, mehrstufiges Aufschluss-, Trennungs- und Rückgewinnungsverfahren (ATR) etabliert. Dabei werden die mineralischen Verbunde aufgeschlossen und die metallischen Anteile weitgehend freigelegt, so dass auch feinste Metall-Partikel (< 1,0 mm) hocheffizient abgetrennt werden können. Das mineralische Material enthält weiterhin, vorwiegend oxidisch gebundene Metalle. Um diese zurückzugewinnen, werden u.a. hydrothermale und enzymatische Verfahren sowie Flotation eingesetzt. Zudem wird bereits gealterte und abgelagerte HMVA aufbereitet, um das Potential von Landfill-Mining abzuschätzen. Die Verwertung der generierten Metallfraktionen wird ebenfalls untersucht.

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2015-09-14  

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BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung

Fachbereich 4.3
Schadstofftransfer und Umwelttechnologien

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